Flüchtlinge beim Fasnachts-Umzug am 7. Februar dabei

Auch stürmisches, regnerische Wetter konnte die Narren in Neuenburg in diesem Jahr nicht von ihrem Umzug abhalten. Pünktlich um 14.11 Uhr startete der Zug durch die von Zuschauern gesäumten Straßen. Auch die Neuenburger Flüchtlinge waren vertreten, die sich verkleidet mit Transparenten bei den Neuenburgern für die gute Aufnahme bedankten.

(Bild: Die Gruppe beim Umzug in Neuenburg)

Flüchtlingshilfe: Aktuelle Arbeitsbereiche

Die wachsenden Anforderungen an den Verein und die Helfer erfordert ein strukturierteres Vorgehen in der Arbeit für die Flüchtlinge. Für ein effizientes Arbeiten werden folgende Arbeitsbereiche gebildet, die noch nicht vollständig durch Helfer abgedeckt sind, andererseits aber jederzeit weiter ergänzt werden können:

  • „Sprachförderung“

Kontakt: Hermann Meinhold und Thomas Mießeler.

Hier hat sich bereits eine Gruppe von engagierten Helfern zusammengefunden, die schon mit der Arbeit begonnen hat.

 

  • „Wohnraum“ Wohnungssuche und –vermittlung (enger Wohnungsmarkt für preisgünstige Wohnungen)

Kontakt: August Walz, Stefanie Jägle

 

  • „Wirtschaft“ Verbindung zur Wirtschaft bzgl. Jobs und Praktikumsstellen, Sponsoring

Kontakt: August Walz, Oliver Eichling, Andrea Kühne

 

  • „Alltagsleben“ Behördengänge, Krankenhausfahrten etc.

Kontakt: August Walz, Stefanie Jägle, Oliver Eichling

 

  • „Fuhrpark“ Fahrradgarage, Fahrräder, Reparatur, Verkehrserziehung

Kontakt: Josef Merkel, August Walz, Jutta und Stefan Waidele (Verkehrserziehung)

 

  • „Soziales Leben“ Patenschaften, Kontakte zu Vereinen, Freizeitbeschäftigung (Schwimmen etc.), Jugendliche und Kinder

Kontakt: August Walz, Martina Sprengler

 

  • „Kommunikation“ Presse, Newsletter, Website, Sponsoring etc.

Kontakt: Andrea Kühne

 

Engagierte Helfer sind herzlich willkommen und können in dem von Ihnen bevorzugten Bereich sofort mit der Arbeit beginnen.
Nehmen Sie Kontakt über unser Kontaktformular auf.

 

Reflektoren, Vorfahrt und Kreisverkehr…

Jetzt wo die Tage wieder kürzer werden und es früh dunkel ist fällt es besonders auf, dass die Flüchtlinge oft dunkel gekleidet und unsicher mit ihren Fahrrädern unterwegs sind. Daher hat der Verein SICHTBAR ANKOMMEN e. V. einen Verkehrssicherheits-Unterricht mit Herrn Lettow von der Polizei, abgehalten. Es haben zehn Flüchtlinge im Löwensaal in der Krone teilgenommen.

Fahrradfahren lernen

Bewohner aus der Gemeinschaftsunterkunft sollten dazu angehalten werden mit Bewohnern, die noch kein Fahrrad fahren können, zu üben. Dafür sollte ein Fahrrad ohne Pedale für Erwachsene und ein Laufrad für Kinder zur Verfügung gestellt werden.

Verkehrserziehung

Bei der Stadt gehen immer öfter Beschwerden ein, dass die Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft sich mit ihren Fahrrädern nicht korrekt im Straßenverkehr verhalten. Eine Vermittlung der wichtigsten Regeln durch eine Verkehrsschulung ist daher angebracht und sollte zur Vermeidung von Unfällen schnellstmöglich geplant werden.

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Sprachunterricht

Ein großer Teil der Flüchtlinge belegt Sprachkurse z.B. im Römerhof in Freiburg, der Deutschen Angestellten Akademie (DAA, FR Rieselfeld) und im Bildungszentrum Vatter in Freiburg. Einige Jugendliche beenden im Juli die Internationale Vorbereitungsklasse (IVK) bei der Adolph-Blankenhorn-Schule in Müllheim. Ein Jugendlicher davon geht ab dem nächsten Schuljahr in die 7. Klasse Werkrealschule, die anderen in die Vorbereitungsklasse der Berufsschule.

Für die Berufsschüler werden dringend bis zum 27. Juli Praktikumsplätze für ein Jahr – jeweils einen Tag pro Woche – gesucht. Einer der Jugendlichen möchte dieses Praktikum gern in einer Computer-Werkstatt absolvieren.

Auch an der VHS in Neuenburg läuft derzeit wieder ein Alphabetisierungskurs. Im September startet eine VABO Klasse (Vorbereitung für Arbeit und Beruf für Menschen ohne Deutschkenntnisse) in Müllheim, an der einige junge Bewohner der GU teilnehmen können.

Wegen des schnellen Lerntempos in den Sprachkursen werden immer wieder „Nachhilfelehrer“ gesucht.

Der vom Verein organisierte Sprachunterricht soll wieder verstärkt anlaufen. Problematisch bei der Organisation ist die hohe Fluktuation in der GU. Neben dem Dienstag-Morgen Kurs (Alphabetisierungskurs) in der GU wäre noch ein Abendkurs sinnvoll.